Besuche und Beratungsgespräche

finden nur nach telefonischer oder schriftlicher Vereinbarung statt.

Unser Sekretariat erreichen Sie telefonisch Montags- und Donnerstagsvormittags von 08:30-12:30 Uhr und Donnerstagsnachmittags von 14:30-17:00 Uhr.

Sozialdienst katholischer Frauen e. V. Herford

Berliner Str. 10
32052 Herford

Tel.: 05221 1037-0
Fax: 05221 1037-30

Ansprechpartnerin: Heike Launert
E-Mail: heike.launert@skf-herford.de

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Pflegekinderdienst Herford

Beratungsangebote - Pflegekinderdienst Herford

Der Pflegekinderdienst Herford vermittelt im Auftrag des Jugendamtes der Stadt Herford ausgewählte Pflegefamilien für Kinder, die nicht bei ihren Eltern leben können.

Im Pflegekinderdienst Herford arbeiten der AWO-Kreisverband Herford e.V. und der Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Herford (SkF) partnerschaftlich zusammen.

Möchten Sie ein Pflegekind aufnehmen?

Die Aufnahme eines Pflegekindes bringt Veränderungen mit sich. Das ist manchmal unbequem, bietet aber auch die Chance, ganz neue Seiten an sich zu entdecken. Deshalb müssen alle Familienmitglieder mit der Aufnahme eines Pflegekindes einverstanden sein.

 

Für die Begleitung eines Pflegekindes braucht es Freude am Zusammenleben mit Kindern, Toleranz und Offenheit. Der Alltag der Pflegefamilie sollte Belastungen aushalten können. Oft helfen Gelassenheit und Humor, den Alltag zu meistern, denn das Kind bringt häufig viele Erfahrungen aus der Herkunftsfamilie mit in die Pflegefamilie. Es ist wichtig sich dem Kind liebevoll zuzuwenden, gleichzeitig jedoch Grenzen setzen und Grenzen akzeptieren zu können. Flexibilität ist eine weitere Fähigkeit die notwendig ist, um den Alltag als Pflegefamilie gestalten zu können.

 

Als Pflegeeltern sollten Sie, wenn es die Vermittlungssituation erlaubt, mit den Eltern Ihres Pflegekindes gut zusammenarbeiten. Denn dort hat das Kind seine Wurzeln, die für sein weiteres Leben von Bedeutung sind: Pflegekinder sind Kinder mit zwei Familien.

 

Sie müssen keine Familie im herkömmlichen Sinne sein, um ein Kind zu betreuen und zu erziehen. Auch Paare, Singles oder Lebensgemeinschaften sind willkommen. Unabdingbar ist aber, dass Sie genügend Zeit und Platz haben und wenn Sie eigene Kinder haben, sollten diese nicht mehr auf eine intensive Basisversorgung angewiesen sein.

 

Für die Bereitschaftspflege und die zeitlich befristete Vollzeitpflege gilt: Sind Sie bereit, Ihre Berufstätigkeit zurückzustellen, um Kindern in Notsituationen sofort helfen zu können?

Vollzeitpflege hat viele Gesichter

Da Kinder unterschiedliche Bedarfe haben, gibt es verschiedene Pflegeformen. Mit unserer Unterstützung finden Sie die Pflegeform, die Ihrer Lebensplanung und Ihrer persönlichen Situation entspricht.

 

Die Allgemeine Vollzeitpflege oder auch Dauerpflege ist für Kinder und Jugendliche gedacht, deren leibliche Eltern mit der Erziehung überfordert sind und ihre elterlichen Pflichten nicht vollständig erfüllen können.

Es ist möglich, dass die Kinder nach einer Zeit der Stabilisierung und Weiterentwicklung der Eltern wieder zu diesen zurückkehren. Es ist aber ebenso möglich, dass sie in der Pflegefamilie bleiben, bis sie erwachsen sind. Wichtig ist, dass die Herkunft des Kindes respektvollen Umgang findet, auch wenn manche Verhaltensweisen der Eltern vielleicht fremd erscheinen. Der Kontakt zu den Eltern ist für die Kinder eine wichtige Voraussetzung, damit sie sich mit ihrer Geschichte und ihrer Herkunft auseinandersetzen können.

 

Bei der Vollzeitpflege im sozialen Netz finden Kinder oder Jugendliche, die nicht mehr in ihrer Herkunftsfamilie leben können, einen neuen Lebensmittelpunkt in einem Ihnen vertrauten Umfeld. Durch familiäre oder freundschaftliche Bindungen kennen sie den neuen Lebensort und die zukünftige Pflegefamilie schon.

 

Die Befristete Vollzeitpflege mit Rückkehroption ist für Kinder und Jugendliche gedacht, deren Eltern sich in einer Notlage befinden und deshalb vorübergehend die Erziehung nicht gewährleisten können.

Grundvoraussetzung für die Pflegefamilie ist eine hohe Kooperationsbereitschaft mit der Herkunftsfamilie, denn die Wiedereingliederung des Kindes in die Herkunftsfamilie ist hier das Ziel und die Pflegefamilie wirkt aktiv mit.

 

Bewerbung als Pflegeeltern:

Die Bewerberseminare für Vollzeit- und Bereitschaftspflege dienen dazu, Bewerbern und ihren Familien die nötige Orientierung für die Aufnahme eines oder mehrerer Pflegekinder zu geben.

 

Die Inhalte sind:

  • Die eigene Motivation, das eigene Familiensystem sowie die persönlichen Möglichkeiten und Grenzen zu hinterfragen
  • Die Einordnung des Pflegeverhältnisses in die gesetzlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen kennen zu lernen
  • Wichtige Informationen über die Themen wie Bindung, Trennung und Verlust sowie über die Integrationsphasen des Kindes in die Pflegefamilie zu erhalten
  • Die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der Herkunftsfamilie zu besprechen
  • Erfahrungen von Pflegeeltern zu hören
  • Entscheidungen bezüglich der eigenen Wünsche zu treffen.

Nächster Seminarbeginn: auf Anfrage

Interessierte Paare oder Einzelpersonen wenden sich bitte direkt an den Pflegekinderdienst, um sich zu einem Infoabend oder einem vorgeschalteten Gespräch zu vereinbaren, Telefon (05221) 8 54 77 60.

Die Seminare finden jeweils nach Bedarf statt.

 

Fortbildung für Pflegeeltern

Viele Pflegeeltern stehen im Alltag immer wieder vor Fragen, die sie mit ihren bisherigen Erfahrungen nicht beantworten können. Auch eine gute Vorbereitung auf die zukünftige Aufgabe kann nicht alle Themen und Problematiken behandeln, die zusammen mit einem Pflegekind in die Pflegefamilie einziehen.

Häufig sind die Fragen auch nicht eindeutig, oder machen sich als Überlastungsgefühl und Resignation breit. Im Pflegekinderwesen ist es gesetzliche Grundlage den Pflegeeltern die Möglichkeiten zur Fortbildung zu schaffen. Ebenso müssen Pflegeltern sich fortbilden, um sich mit anderen Pflegeeltern, typischen Themen und individuellen Fragen zu beschäftigen.

 

Der AWO-Pflegekinderdienst bietet hier in Kooperation mit dem AWO-Familienbildungswerk ein vielfältiges Angebot an Themenabenden, Seminaren und Gruppen an. Gerne können Sie uns auch mitteilen, welche Fortbildungsthemen Sie interessieren oder uns Referenten empfehlen.

 

Die Veranstaltungen finden Sie auch im Online-Kursprogramm des AWO-Familienbildungswerks unter dem Stichwort Pflegeeltern.

Das Angebot der AWO für einen Familienbildungsurlaub kann von den Pflegeeltern ebenfalls genutzt werden.

Für Rückfragen oder Themenwünsche wenden Sie sich bitte an den Pflegekinderdienst, Telefon (05221) 8 54 77 60 oder an das Familienbildungswerk Telefon (05224) 9 12 34 18.

 

Das Team für den Pflegekinderdienst Herford

Pflegekinderdienst Herford

Schillerstraße 20, 32052 Herford

Telefon: 05221 85477-60

Fax: 05221 85477-45

E-Mail: info@pkd-herford.de

 

Mitarbeiterinnen

Heike Wiechers
Teamleitung

Dipl.-Sozialpädagogin

Hilke Meier
stellvertretende Teamleitung

Sozialarbeiterin B.A.

Franziska Görlitz
Dipl.-Pädagogin
Jessica Newbury

Erziehungswissenschaftlerin B.A.

Denise Dreskrüger

Dipl.-Pädagogin